13.09.2018 Schuljahre, 2017/2018, Halbjahre, 2. Halbjahr

Das Abenteuer London

Am 08.07.2018 fuhr ein Teil unserer Stufe sowie Frau Clasen und Herr Zwitters mit dem Bus nach London. Am frühen Morgen ging die Reise los und nach langen Stunden Busfahrt und einer Fahrt mit der Fähre erreichten wir schließlich England. Bevor wir jedoch weiter nach London fuhren, legten wir noch einen Zwischenstopp in Canterbury ein. Dort konnten wir uns schon mal einen ersten Eindruck von England verschaffen und auch schon einige Spezialitäten wie zum Beispiel „Fish & Chips“ probieren. Nach dem kurzen Zwischenstopp ging es für uns mit dem Bus weiter in das lang ersehnte London. Dort angekommen, wurden wir von unseren Gastfamilien auch schon herzlich begrüßt und willkommen geheißen. Nach einem langen Reisetag gingen wir in Gruppen von zwei bis vier Schülern mit unserer Gastfamilie zu unserer Unterkunft.

Am nächsten Tag starteten wir dann auch direkt ins volle Programm. Nach einer Fahrt in der Underground erreichten wir unsere erste Station des Tages: das London Eye. Bei der Fahrt mit dem Riesenrad hatten wir einen überwältigenden Ausblick über ganz London und es sind einige tolle Fotos entstanden. Kurz darauf  sind wir weitergegangen zum Big Ben. Trauriger Weise konnten wir diesen nicht sehen, da er gerade restauriert wird. Anschließend fuhren wir mit dem Boot über die Themse nach Greenwich. Während der Bootsfahrt fuhren wir unter einigen bekannten Brücken wie zum Beispiel der Tower Bridge und der Millennium Bridge hindurch. Das war besonders für die Harry Potter Fans unter uns aufregend. Angekommen in Greenwich bekamen wir dann erst einmal Freizeit, um uns für den Rest des Tages zu stärken. Als wir schließlich alle wieder zusammengefunden hatten, machten wir uns auf zu einer Tour durch die Cutty Sark. Die Cutty Sark ist ein ehemaliges Handelsschiff welches schon etliche Meilen durch die Weltmeere geschippert ist. Während wir also im Rumpf des Schiffes entlang liefen, erfuhren wir auch viel über die Seegeschichte Englands. Beeindruckt von dem vielen neuen Wissen ging es für uns weiter zum Nullmeridian. Dieser ist auch bekannt als der nullte Längengrad und teilt die östliche und westliche Welt. Das heißt, wir konnten gleichzeitig in zwei unterschiedlichen Zeitzonen stehen. Der letzte Halt galt den Docklands, wo riesige  elegante Hochhäuser zu bestaunen waren. Nach einem langen aber auch aufregenden Tag ging es für uns zurück zu den Gastfamilien.

Der  dritte Tag brach an und für uns ging es zum Buckingham Palace. Zu unserem Glück war an diesem Tag das 100 jährige Jubiläum der Royal Airforce. Daher war die Queen zuhause und wir konnten die gehisste Fahne bewundern.  Leider konnten wir nicht da bleiben bis die Queen auf ihren Balkon kam, denn für uns stand schon der nächste Programmpunkt an. Über einen Zwischenstopp im Hardrock Café liefen wir bis hin zum Covent Garden. Dort bekamen wir Freizeit und konnten eigenständig Läden wie beispielsweise „M&M’s World“  entdecken. Um 13:00 Uhr war es dann so weit und das Spektakel der Royal Airforce begann. Es flogen viele verschiedene Flugzeuge in unterschiedlichen Formationen am Himmel und ganz zum Schluss kam aus den Flugzeugen Rauch in den Farben der englischen Flagge raus. Auch von Covent Garden hatten wir einen tollen Blick auf das Spektakel.  Anschließend fuhren wir zum berühmten Globe Theatre und konnten „As you like it“ von Shakespeare schauen. Das war für einige von uns das erste Mal in einem Theater und eine neue Erfahrung. So ging auch der dritte Tag mit vielen neuen Erfahrungen  langsam zu Ende.

Am vierten Tag hieß es für uns: Raus aus der Stadt und ab nach Eastbourne! Dort wanderten wir die Steilklippen entlang, bei deren Anblick so manch einem schwindelig wurde. Die Wanderung war eine tolle Abwechslung zum Städtetrip. Das Ziel unserer Wanderung warBurling Gap, das direkt an den Klippen liegt. Als alle heil am Burling Gap angekommen waren, konnten diejenigen, die wollten, die Treppen an den Klippen hinunterlaufen und noch ein wenig Zeit am Steinstrand verbringen. Mit dem Bus ging es dann weiter nach Brighton. In Brighton liefen wir über den bekannten Palace Pier, der ähnlich wie ein Jahrmarkt auf dem Wasser ist, und konnten dort verschiedene Achterbahnen fahren, mit einer Seilrutsche über den Strand rutschen und verschiedene englische Spezialitäten probieren. Müde aber zufrieden fuhren wir mit dem Bus zurück zu unseren Gastfamilien.

Der fünfte und für uns der letzte Besichtigungstag brach an. Den Kronjuwelen der Queen auf der Spur zog es uns zum Tower of London. Dieses imposante Gebäude konnten wir von allen Seiten bewundern, rein ging es für uns jedoch nicht. Anschließend ging es weiter zur Tower Bridge, die direkt neben dem Tower of London liegt. Die Tower Bridge durften wir auch von innen betrachten und über die zweite Etage laufen. Im Durchgang konnte man sich an Stationen viele interessante Fakten zur Tower Bridge anhören und manch einer bekam bei dem Fenster im Boden Höhenangst. Wir kamen aber alle wieder beeindruckt am anderen Ende an. Mit der Underground ging es nun nach Camden Town. Dort bekamen wir wieder Freizeit, doch das Besondere daran: Wir durften in Gruppen mit Bus oder Underground hinfahren, wohin wir wollten, hauptsache wir würden um 18 Uhr eigenständig wieder in London Morden ankommen. Glücklicherweise schaffte dies auch jeder ohne Schwierigkeit, sodass alle pünktlich in Morden da waren.

Am nächsten Morgen sollte es dann Abschied heißen. Um 8:00 Uhr trafen sich alle samt Gepäck am Bus. Dankbar für die schöne Zeit verabschiedeten wir uns von unseren Gastfamilien und dankten ihnen für ihre Bemühungen, sahen uns ein letztes Mal London Morden an, stiegen in den Bus und machten uns auf die Heimreise. Eine unfassbar schöne und erlebnisreiche Zeit ging für uns zu Ende. Wir alle haben auf der Londonfahrt viele neue Erfahrungen gesammelt, unvergessliche Momente erlebt und uns auch innerhalb der Stufe besser kennengelernt. Wir sind Frau Clasen und Herr Zwitters sehr dankbar, dass sie uns so gut durch London begleitet haben und es uns ermöglicht haben, viel von der Stadt zu sehen. Die Fahrt wird uns für immer in Erinnerung bleiben.

Lena Knoll

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