21.03.2022 2021/2022, 2. Halbjahr

Hilfe direkt vor Ort

„Es fehlt an Verbandsmaterial und Medikamenten, auch die Apotheken sind leer“, berichtet der Salvatorianer Pater Damian aus seiner Gemeinde in Lemberg in der westlichen Ukraine. Um die vom Krieg betroffenen Menschen in diesen schweren Zeiten zu unterstützen, hat das Hermann-Josef-Kolleg (HJK) Steinfeld aus schuleigenen Mitteln einen Betrag von 10.000 Euro gespendet. Die Organisation „Salvatorianer Weltweit“ soll damit direkt vor Ort helfen – dort, wo es gerade am nötigsten ist.

„Seit Kriegsbeginn befinden sich hunderttausende Menschen auf der Flucht. Vor allem Frauen und Kinder sind es, die ihre Heimatorte in der Ukraine verlassen haben“, heißt es in einem Statement des Salvatorianer-Kollegs, und weiter: „Diese Menschen brauchen Unterkunft, Medizin und Nahrung.“

Mittel aus Klostermauerlauf

Bei der 10.000-Euro-Spende handelt es sich um Mittel, welche beim alljährlichen Spendenlauf der Schule – dem Klostermauerlauf – durch die Schulgemeinschaft zusammengetragen wurden. Pater Paul, Superior des Salvatorianerklosters in Steinfeld, und Schulleiter Thomas Frauenkron sind darüber hinaus sehr stolz auf ihre Schülervertretung, welche bei einer Spendenaktion durch den Verkauf von Kuchen in den Schulpausen weitere 600 Euro einnehmen konnte. Diesen Betrag möchte die Schülerschaft ebenfalls an eine Hilfsorganisation spenden.

pp/Agentur ProfiPress, Steffi Tucholke am 21.3.2022

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Pater Paul, Superior des Salvatorianerklosters in Steinfeld (l.), und Schulleiter Thomas Frauenkron (r.) sind stolz auf ihre Schülervertretung, die bei einer Spendenaktion weitere 600 Euro für Hilfen in der Ukraine gesammelt hat. Foto: HJK/pp/Agentur ProfiPress

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