03.07.2018 Schuljahre

Literarische Höhen und Tiefen im Literaturkurs der Q1 2017/2018

„Was macht man eigentlich im Literaturkurs, wie ist es da so, hat man da viel zu tun?” Solche Fragen haben wir uns selber gestellt, um zu entscheiden, ob wir Literatur wählen sollten. Um mal einige Aufklärungsarbeit zu leisten, werden wir unsere Zeit im Literaturkurs Film, bei Frau Antons, näher beschreiben.

Zu Beginn des Literaturkurses haben wir einige filmspezifische Fachbegriffe geklärt, mithilfe derer unsere späteren Filme gedreht werden sollten, aber auch damit Einstimmigkeit im Kurs herrscht. Für unser erstes Filmprojekt wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Wir hatten die Wahl zwischen „Deutschland sucht den Superstar” und „Germany's Next Topmodel”. Wir sollten diese Serien nachschauspielern, mit Fokus auf den typischen Stereotypen, die in dieser Show gelten. Wir hatten viel Spaß mit dem Dreh und bei Fragen wurde tatkräftig nachgeholfen.

An die folgenden Filme werden sich sicher noch einige, auch außerhalb unseres Literaturkurses, erinnern. Denn schließlich wurden die Filme vor der ganzen Schule, teils in der Aula, teils im PZ, aufgeführt. Für diese Filme wurde uns, bis auf einige Einschränkungen, freie Hand gelassen. Dies war die angenehmste Phase im Kurs. Sie sorgte auch für eine große Vielfalt an enstandenen Genren. Von Comedy und Krimi über Tragödie/Drama und Horror war alles dabei.

Nun folgte die chaotischste Phase; Der Plan war eigentlich, mit dem ganzen Kurs ein gemeinsames Filmprojekt zu erschaffen. Wir entschieden uns für Hamlet von William Shakespeare. Dabei veränderten wir das Setting, sodass das mittelalterliche, auf einer Burg spielende Drama, zu einer düsteren Mafia Verfilmung werden sollte. Die Rollen waren alle verteilt, wir waren hochmotiviert auf die uns bevorstehenden langen Donnerstage und Samstage, doch es kam zu unerwarteten Begebenheiten. Frau Antons fiel wochenlang aus und damit der Nachmitagsunterricht Freitags, sowie das Filmprojekt an sich.

Als es das nächste Mal zum Unterricht kam, reichte die Zeit nicht mehr, sodass Improvisieren angesagt war. Es wurde einstimmig entschieden (also von Frau Antons), dass wir die verbleibende Zeit stattdessen für ein kleineres Projekt nutzen sollten. Wir gingen also wieder in Gruppen zusammen und hatten die Aufgabe den Inhalt Hamlets, in einem kreativen Film, zur Schau zu stellen.

Alles in Allem gefiel uns die Zeit im Literaturkurs sehr. Es war eben dieser eine, etwas andere Unterricht, den man so in keinem Fach sonst hat und fast schon als Freizeitaktivität erscheint.

Szabolcs Eremity, Yannick Kuckelkorn, Q1

PS: Der Literaturkurs kann auch den Focus z.B. auf Theater (dieses Jahr bei M.Schmitz mit zwei öffentlichen Bühnenauftritten) oder Zeitung legen... [Pf]

Fortsetzung 1:

Am Mittwoch, den 07. März um 10.10 Uhr, wurde in der Aula des Hermann-Josef-Kolleg, Hermann-Josef-Straße 4 in Steinfeld, der Film „Mord in Steinfeld“ von Nicolas Metzele, Tim Wüllenweber, Jonas Drehsen, Maik Krall, Benedict Cremer und Adrian Braun des Literatur Kurses der Stufe Q1 unter der Leitung von Krystina Antons, präsentiert. Der Film handelt von Detektiv Krall und Kommissar Metzele, die einen Mord, der in Steinfeld vollbracht wurde, aufklären müssen. Dabei fragt Detektiv Krall bestimmte Verdächtige aus und kommt auf ein unerwartendes Ergebnis.

Zur Vorstellung des Filmes kamen mehr Personen als an jeweils anderen Tagen. Das Interview mit Tobias Frauenkron aus der 6a zeigte, dass der Film eine gute Auswahl an Musik hatte und die Idee, dass zwischendurch ein Erzähler spricht, sehr ansprechend war. Nils Reiferscheid der 5a ergänzte zudem, dass der Film eine humorvolle Prägung hatte. Er sagte aber auch, dass die Qualität nicht gut war, da man bei einigen Szenen nicht erkannt hat, was im Moment passierte, denn das Bild war zu dunkel. Joshua Matzerat der Q1 meinte außerdem noch, dass trotz guter Handlung und Aufteilung der Rollen, die Ton- und Bildqualität zu wünschen übrigließen, sodass dem Film etwas an Spannung genommen wurde. Unter der Voraussetzung, dass die Qualität gebessert wird, würde er diesen aber weiterempfehlen.

Fortsetzung 2:

Am Freitag, den 09. März um 10.10 Uhr, wurde in der Aula des Hermann-Josef-Kolleg, Hermann-Josef-Straße 4 in Steinfeld, der Film „Catch the banana“ von Sven Kremer, Noah Kiunka, Jonathan Seifert, Bastian Schumacher und Patrick Warkentin des Literatur Kurses von Krystina Antons der Stufe Q1, präsentiert. Der Film handelt von einer Affenbande, welche im Auftrag des Affenbosses eine Bank ausrauben will, mit dem Ziel, mehr Bananen kaufen zu können. Dabei stoßen sie auf eine Mafia, gegen welche sie am Ende kämpfen müssen.

Neben dem Entertainment, welches unter anderem daraus bestand, dass der Affenboss mit dem Motorrad in der Aula stand, wurde der Film, trotz Stockens, sehr gut bewertet. Linus Kasperczyk aus der 6a fand, dass er gut umgesetzt und sehr humorvoll gestaltet worden ist, außerdem äußerte er sich ebenfalls zu der Grafik, welche einen positiven Eindruck hinterlassen hat. Sein Klassenkamerad Samuel Zerbe bestätigte dies und ergänzte unter anderem, dass der Unterhaltungsfaktor hoch und Langeweile kaum vorhanden war. Auch meinte er, dass es ihm gefallen hat, wie der Erzähler zwischendurch die Geschehnisse des Filmes kommentiert oder erzählt hat.

Patrick Warkentin Q1

Kontakt